Lymphdraiange München

Lymphdrainage München

Lymphdrainage - Massage und Wellness Manuelle Lymphdrainage für Gesundheit, Schönheit und Entspannung.

Manuelle Lymphdrainage

ist eine durch die gesetzlichen und privaten Krankenkassen anerkannte Behandlungsmethode.
Anerkannte Indikationen sind:
Ödembildungen z.B. infolge eine Brust-OP oder - bei den Herren der Schöpfung durch Prostata-OP.
Asthma, bzw. vegetative Überreaktion
Narbenbehandlung
Fibromyalgie
Sklerodermie
 Die manuelle Lymphdrainage ist eine recht junge Behandlungsmethode. Dies ist auch verständlich, wenn man bedenkt, dass das Lymphsystem aus sehr zarten Gefäßen besteht, welche obendrein mit einer farblosen Lymphflüssigkeit gefüllt sind. So war es für Anatomen sehr schwer, dieses Gefäßsystem zu entdecken. Als Therapiemethode wurde die manuelle Lymphdrainage vom Ehepaar Vodder begründet und seit 1958 einem breiten Kreis von Therapeuten vorgestellt und als Massage bekannt gemacht. Seinerzeit eine weitgehend empirische Methode. Erst später kamen Kenntnis der Lymphbahnen und der Funktion der Lymphknoten hinzu. Bedingt durch die europäischen Entdecker ist die Methode in USA und dem asiatischen Raum noch recht wenig verbreitet, zum Teil sogar Fachleuten unbekannt.
 Massage als weitaus ältere Methode hat es da leichter - auch in München. Hier zu den einzelnen Indikationen: Recht augenscheinlich ist die "entstauende Wirkung", das heißt, dass durch eine regelmäßige Anwendung der Lymphdrainage die Flüssigkeit des Ödemen abtransportiert wird. Dies ist die bekannte medizinische Anwendung der Lymphdrainage nach einer Brustoperation oder einer Unterleiboperation der Frau bzw. bei ProstataOP's beim Mann. Nach Operationen unterbrochene Lymphbahnen werden bei regelmäßiger Anwendung der Lymphdrainage teilweise neu gebildet und Narbengewebe wird durch die Behandlung weicher. Das ist wichtig, um den "Flurschaden", welcher Operationen zwangsläufig begleitet, zumindest teilweise im Griff zu behalten. Gemeint sind hier die Folgen von langen und tiefen Operationsnarben. Ungeeignet ist hierfür ist überigends  die klassische Massage.
 Lymphdrainage aktiviert den Abtransport von Eiweiß aus Gewebe. Ein wichtiges Beispiel ist hierfür Cellulitis, welche bei Behandlung verringert wird. Vom Zellstoffwechsel her gesehen  ist Cellulitis eine Verdickung der Zellwände durch Eiweißeinlagerung und "Befüllungen" der Zelle mit Fetten. Bei regelmäßiger Lymphdrainage werden Eiweise verstärkt durch das Lymphsystem abtransportiert und die Fette werden aus und der Cellulitis so die Rote Karte gezeigt. Und wir alle kennen noch ein anderes Beispiel: Ein blauer Fleck entsteht durch den Austritt von Blut aus kleinsten Gefäßen. Überigens färbt sich auch nach einer kräftigen Massage die Lymphe rötlich. Diese Blut gerinnt im Gewebe und der rote Farbstoff der Blutkörperchen wird abgebaut. Dabei entstehen Farben von blau angefangen über verschiede Grüntöne und schließlich ist die Haut wieder normal gefärbt. Die Bestandteile des Bluts während diesem Vorgang werden über das Lymphsystem abtransportiet.
Die Fähigkeit des Lymphsystem zu diesem Vorgang ist lebenswichtig. Ein Leben ohne funtionierende Lymphe ist mit dem Leben nicht vereinbar.
Das vegetative Nervensystem wird durch Lymphdrainage beruhigt. (Vagotonisierung). Und daß Kunden während einer manuellen Lymphdrainage einschlafen, hat seine Erklärung wohl in dieser Senkung der "Anspannung" des Nervus Vagus (Hauptnerv des parasympathischen Nervensystems, der auch zahlreiche Organe versorgt). Hierdurch wird auch verständlich, warum diese sanfte Massagemethode bei Kosmetikerinnen so beliebt ist. Bei einer entspannenden und sanften Lymphdrainage im Bereich des Gesichts und Dekolletés geht die Entspannung fließend über in erholsamen Tagtraum und leichten Schlaf.
Im gesunden Körper entsteht im Gewebe ständig Flüssigkeit, welche von den Blutkapillaren nicht abtransportiert werden kann. Diese Flüssigkeit wird vom Lymphsystem aufgenommen und zunächst zu den Lymphknoten transportiert. Die Lymphknoten haben mehrere zuführende Lymphgefäße und ein abführendes Lymphgefäß. Die Lymphflüssigkeit wird also "eingedickt". Und Lymphknoten sind die erste Barriere für krankmachende Zellen bzw. Keime. Hier sind die Lymphknoten der zentrale Ort für die körpereigene Immunabwehr. Die eingedickte Lymphflüssigkeit wird nun weiter transportiert bis sie schließlich kurz vor dem Herz ins venöse Blut einmündet.
Wie bei medizinischer Massage ist der Kontakt mit der Haut ein wichtiger Faktor zur heilenden Wirkung der Methode. Etwa 80% aller Lymphknoten befinden sich im Bauch- und Lendenbereich. Diese Lymphknoten haben mehrere Aufgaben. Zum einen nehmen sie das Nahrungsfett aus dem Verdauungsbereich auf und transportieren dieses Nahrungsfett direkt in den Blutkreislauf. Das Lymphsystem hat durch die Aufnahme von Nahrungsfett eine wichtige Funktion während der Verdauung. Außerdem werden hier durch die Lymphknoten wichtige Abwehrstoffe gebildet. So wird der Bauchraum durch seine zahlreichen Lymphknoten zum wichtigsten Bereich der Immunantwort des Körpers. Allein dies ist Grund genug, diesem Bereich hin und wieder eine Lymphdraiange zu gönnen.